Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Sport & Freizeit

Der Naturfreund wird begeistert sein von der landschaftlich schönen Umgebung und den vielen sportlichen Möglichkeiten in der Gemeinde Frauenstein.

Für die aktive Freizeitgestaltung bieten sich der Kraigersee, drei Tennisplätze, Radfahren, Mountainbiken, Angelsport, viele markierte Wanderwege, an welchen die vielen Kulturdenkmäler - beginnend von den Kraiger Schlössern, über interessante Ruinen, bis hin zum wunderschönen Schloß Frauenstein - liegen sowie ein Teil der Reitwege des Reiteldorados Kärnten an.

Und auch im Winter kann man in der herrlichen Landschaft der Gemeinde Frauenstein den Sportarten Langlaufen, Rodeln, Eislaufen, Eisschießen und noch vielem mehr nachgehen.
Eingebettet an den südlichen Abhängen der Wimitzer Berge bietet das Erholungsgebiet der Gemeinde Frauenstein auch dem Ruhesuchenden angenehmste Urlaubsmöglichkeiten.

Freizeiteinrichtungen

Seit 2001 gedeihen in Dreifaltigkeit mehr als 300 Kräuter unterschiedlichster Art, die es auf 800 m² Almwiesen zu entdecken gibt. Die heimischen Vereine "Schatztruhe Wimitzer Berge" und "Freunde naturgemäßer Lebensweise" bieten Ihnen in einer ein- bis zweistündigen Führung einen fachkundlichen Einblick in das alte volksheilkundliche Wissen dieses Kräuterschaugartens.

Öffnungszeiten: Sonntags 13.00 bis 17.00 Uhr oder nach telefonischer Anmeldung bei Frau Sieglinde Salbrechter 0664/7678340



Die Bewegung in freier Natur, ob zu Fuß oder auf dem Rad, erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist gesund für Körper und Geist. In der Gemeinde Frauenstein gibt es zahlreiche Wege dieser Art zur sportlichen Ertüchtigung, aber auch zur Entspannung. Gemeinsam mit den Nachbargemeinden wurden in der Gemeinde Frauenstein vor einigen Jahren Wanderwege und Radfahrwege eingerichtet, die der einheimischen Bevölkerung aber auch unseren Gästen zur Verfügung stehen. Zum Teil liegen diese Routen auch im landesweiten Radwegenetz.

Wer die Natur erleben und sein Urlaubsziel kennen lernen will, spaziert auf Wanderwegen und radelt auf Radwegen, abseits vom Autoverkehr, durch Wiesen und Wälder. So manche Naturschönheit und Sehenswürdigkeit kann erkundet und der Urlaub damit zum Erlebnis werden. Entlang der Wander- und Radfahrwege warten freundliche Gasthäuser und Buschenschänken auf Ihre Einkehr in gemütlicher Atmosphäre mit frischem Trunk und ländlicher Hausmannskost.


Weitere Informationen erhalten sie im Gemeindeamt.

Wander- und Radwanderkarten erhalten Sie im Gemeindeamt sowie in den Pensionen und Gasthäusern der Gemeinde.

Wanderkarte online

Wanderportal - Outdooractive-Tourenportal der Region Mittelkärnten:

Online Wanderkarte

 

Hier können Sie online, die Wanderrouten der Gemeinde Frauenstein abrufen.
Wenn Sie auf die roten Icons klicken und dann auf die Bezeichnung des Wanderweges; über die Karteireiter Tour/Details/Wegbeschreibung kommen Sie auf weitere Beschreibungen.

 

Über das Icon „drucken“ können Sie die Touren herunterladen und ausdrucken.

 


Die Region Glantal/Wimitzer Berge ist eine der 4 Regionen des im Mai 1998 fertiggestellten Reiteldorados Kärnten.
Der Höhenzug zwischen dem Glantal und dem Wimitzbach bietet für den Reiter Übergänge ins wildromatische Tal der Inneren und Äußeren Wimitz.
An den Südhängen der Wimitzer Berge trifft man nur mehr vereinzelt auf Bauernhöfe und kleine Siedlungen. Das Tal ist jedoch, speziell im Sommer, ideal für Wanderritte, da es fast durchgehend im Schatten liegt. Wem dies noch nicht genügt, der hat immer wieder die Möglichkeit, sich samt Pferd im

Wimitzbach abzukühlen. Reitet man nach Westen, so kommt man zum Goggausee.
Bei den alten Höfen auf den steilen Leiten scheint die Zeit spurlos vorüber gegangen zu sein. Es zahlt sich aus, bei einem dieser wunderschönen Bauernhöfe Rast zu machen, Käse, Speck, frische Milch und selbstgemachtes Brot verleiten immer wieder zu längeren Aufenthalten. Da die meisten dieser Bergbauern noch selbst Pferde halten, sind Pferde und Reiter stets willkommen.
Die Wimitzer Berge bieten auch zahlreiche Übergänge ins nördlich gelegene Gurktal. So verwundert es nicht, dass man immer wieder Wanderreiter aus dem Naturpark Gurktal trifft.

Ja sogar Wanderreiter aus dem Längseegebiet, die Tagestouren unternehmen, sind hier anzutreffen.Durch die Wimitz kommen wir nach Kraig und somit in den Hauptort der Gemeinde Frauenstein.
Es reicht vom weitläufigen Glantal mit den Gemeinden Glanegg und Liebenfels bis ins Bergland der Gemeinden St. Urban, Steuerberg und zum Hochplateau der Gemeinde Frauenstein.

 

 


Eingebettet in das 532 Hektar große Landschafts-Schutzgebiet "Kraiger Schlösser" liegt der Kraiger See. Seine idyllische Lage lässt die Herzen aller Naturliebhaber höher schlagen! Das Ufer ist weitgehend unverbaut. Hier finden Sie immer ausreichend Platz für ungestörte Badefreude. Der Nichtschwimmer-Bereich ist durch einen Badesteg begrenzt.

Das Bad ist bei Schönwetter im Zeitraum  Mai bis September von 09:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. 

Der Kraiger See gelangte vor ungefähr fünfzig Jahren durch Ankauf in den Besitz der Familie Ruhdorfer und wurde 2020 für die Dauer von 10 Jahren von der Gemeinde Frauenstein gepachtet. Er liegt in 596 m Seehöhe in einer tiefen, windgeschützten Mulde nördlich von St. Veit an der Glan, hat eine Fläche von 5,1 Hektar und eine Länge von zirka 400 Meter. Die Badetemperatur erreicht bei Sommerhitze oft mehr als 25° Celsius.

Im Bereich des Ufers nimmt die Wassertiefe rasch zu, das durch eiszeitliche Gletscher geformte flache Becken des Sees hat eine maximale Tiefe von 10 Meter. Der Kraigersee wird hauptsächlich durch Grundwasser gespeist, die oberflächlichen Quellen sind unergiebig.

Der im Süden gelegene Abfluss wurde bereits im neunzehnten Jahrhundert durch einen gemauerten Tunnel verbaut, der ursprüngliche tiefe Graben zugeschüttet und eine am See vorbeiführende Straße wurde errichtet. Im Jahr 1973 entstand eine zweite, höher gelegene Hauptstraße.

Im Winter des gleichen Jahres wurde am Kraigersee als erstem See in Mitteleuropa und in Zusammenarbeit mit dem Kärntner Institut für Seenforschung unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Hans Sampl eine Tiefenwasser-Ableitung installiert.

Dieses "Olschewski-Rohr" - ein hundert Meter langes Plastikrohr, welches in zirka 9 Meter Tiefe endet - dient der Verbesserung der Wasserqualität: es mündet in den natürlichen Abfluss des Sees und führt durch den hydrostatischen Druck das an Sauerstoff arme und nährstoffreiche Wasser aus der Tiefe ab. Die aus limnologischer und hygienischer Sicht geprüfte Qualität unseres Wassers wird im aktuellen Bericht des Seenforschungsinstitutes mit der Bestnote "sehr gut" bewertet!

Unser See beherbergt zehn Fischarten (Aitel, Barsch, Brachse, Hecht, Karpfen, Rotauge, Rotfeder, Schleie, Wels, Zander) und einen soliden Bestand an Edelkrebsen.